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JGL-Schulung im November

Im November veranstalten wir eine weitere Jugendgruppenleiter*innen-Schulung – in diesem Fall richtet sich die Schulung vor allem Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund, es sind aber natürlich alle interessierten Menschen zwischen 16-30 Jahren willkommen!

Die JGL-MF

Die Jugendgruppenleiter*innen-Schulung richtet sich an Menschen von 16 bis 30 Jahren, die Interesse an der ehrenamtlichen Verbandsarbeit mit Kindern und Jugendlichen haben oder im pädagogischen / Sozialen Berufen arbeiten möchten.
Ziel des Landesjugendwerks ist es, junge Menschen mit und ohne Fluchthintergrund in den aktiven Verbandsalltag aufzunehmen und diese für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu Qualifizieren.
Das Landesjugendwerk der AWO freut sich über jedes neue Mitglied!

Um an der Schulung Teilzunehmen ist es nicht notwendig geflüchtet zu sein, sie richtet sich aber hauptsächlich an Menschen mit Flucht- oder Migrationshintergrund. 

Die Schulung soll der Integration dienen, daher ist jede*r willkommen egal wie lange er*sie schon in Deutschland lebt. Ein gewisses Sprachniveau ist jedoch unumgänglich (min. A 2).

Zahlen, Daten, Anmeldung

  • Kosten: 15€ Teilnehmer*innenbeitrag
    (Sollte es Personen nicht möglich sein, den Teilnehmer*inbeitrag aufzubringen, so ist auch eine kostenlose Teilnahme möglich!)
  • Zeitraum:      Die Schulung findet an zwei Wochenenden statt.

                        23.- 25. November 2018 (mit Übernachtung)  und

                        07.- 09. Dezember 2018 (ohne Übernachtung)

  • Inhalte:
    • Grundlagen der Pädagogik
    • Projektmanagement
    • Methodisches Arbeiten an Aktionsplänen
    • Rechtliche Grundlagen der Kinder- und Jugendarbeit.
  • Anmeldung: Flyer und Anmeldung herunterladen (PDF)
    Die Anmeldung könnt ihr uns per Mail jugendwerk@awo-hamburg.de oder Post Landesjugendwerk, Witthöfftstraße 5-7, 22041 Hamburg zukommen lassen.

Mehr Infos zur JGL-Schulung findest du hier: JGL-Schulungen beim Jugendwerk.

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The Winner takes it all !?

Habt ihr schon von unserem Workshop im Oktober gehört? Am 20. Oktober 2018 veranstalten wir einen Workshop zum Thema Soziale Gerechtigkeit für Jugendliche ab 15 Jahren. Wenn du Lust hast dabei zu sein dann kannst du dich hier anmelden (einfach Anmeldung ausfüllen, unterschreiben und per Post ans Jugendwerk).

The Winner takes it all !?

Reichtum – wer ihn hat, wer nicht und warum.
Über wenig wurde in den letzten Jahren so viel gestritten wie über die Frage, ob Wohlstand gerecht
verteilt ist: Während Sozialverbände und Gewerkschaften eine Zunahme der Ungleichheit kritisieren,
wird von Unternehmensseite, Liberalen und Konservativen von Panikmache und ideologischen Debatten
gesprochen.
Im Workshop schauen wir uns die Realität hinter der Diskussion an: Wie ist der Wohlstand verteilt? Wie
hat sich diese Verteilung in den letzten Jahren entwickelt und warum? Welche Auswirkungen hat mehr
Gleichheit bzw. mehr Ungleichheit auf eine Gesellschaft? Welche Maßnahmen helfen gegen Ungleichheit?
Welche gesellschaftlichen Gruppen vertreten in der Diskussion welche Interessen mit welcher
Macht?

Die Antworten auf diese und andere Fragen werden wir im Workshop suchen – mit vielfältigen Methoden,
Diskussionen und Kleingruppenarbeiten.

Wann: Samstag 20.10.2018 von 10 bis 16 Uhr
Wo: Witthöftstraße 5-7 in der Geschäftsstelle der AWO
Wer: für Jugendliche von 15 bis 20 Jahren
Kosten: keine
Für Verpflegung wird gesorgt.

Referent: Christoph Ernst, EPIZ Berlin

Weitere Infos und Anmeldeformular gibt es im Flyer zum Workshop (PDF).

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We’ll come united – Antirassischte Parade

Aufruf zur antirassischten Parade in Hamburg am 29. September 2018. Beginn: 12:00 Uhr am Hamburger Rathausmarkt.

Welcome United ruft auf, zu einer bundesweiten Demonstration! Wir als Landesjugendwerk Hamburg werden uns an dieser Parade beteiligen und rufen alle Menschen dazu auf an dieser friedlichen Demonstration teilzunehmen. Geht mit uns auf die Straße, für eine Welt ohne Rassismus und gezielte Lügen, für eine solidarische und weltoffene Gesellschaft!

GEGEN ABSCHIEBUNG, AUSGRENZUNG UND RECHTE HETZE –
FÜR BEWEGUNGSFREIHEIT UND GLEICHE RECHTE FÜR ALLE!

Der 29. September 2018 ist schon jetzt der schönste Tag des Jahres. Er wird unser Tag. Wir sind viele, wir sind verschieden und wir kämpfen jeden Tag vor unserer Haustür. Im September kommen wir alle zusammen. Wir kommen nach Hamburg, mit Autos, Zügen und Bussen. Aus Dörfern und Städten, aus Lagern und Camps, von Willkommensinitiativen und Hilfsorganisationen, von Baustellen, Schulen und Unis. Mit Lautsprecherwägen, Performances, Texten, Musik und Karneval verjagen wir die Kälte, den Rassismus, die Herzlosigkeit aus den Straßen der Stadt. Gemeinsam zeichnen wir ein Bild auf der Straße: das Bild unserer Freundschaft, das Bild eines solidarischen, vielfältigen und angstfreien Lebens. Wenn wir uns bewegen, bewegt sich die Welt.

-aus dem offiziellen Aufruf von Welcome United.

 

Du hast Lust für das Landesjugendwerk Hamburg auf die Straße zu gehen? Dann melde dich per Mail (jugendwerk@awo-hamburg.de) oder kontaktiere einen Menschen aus dem Jugendwerk den du kennst. Wir freuen uns über jede*n die*der mit uns gemeinsam Flagge zeigen möchte!

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Wir sind jetzt auch auf Instagram!

Ab sofort findet ihr das Landesjugendwerk Hamburg nicht nur bei Facebook, sondern auch bei Instagram!

Es erwarten Euch spannende Einblicke in den Jugendwerks-Alltag, Hinweise zu Veranstaltungen und mehr. Wir möchten über diesem Wege noch mehr Menschen erreichen und allen Mitgliedern und Interessierten die Möglichkeit bieten „up to date“ zu bleiben. Also, schaut mal rein!

Ihr findet uns auf Facebook und Instagram unter dem Kurznamen jugendwerkhh.

Das Landesjugendwerk auf Facebook: facebook.de/jugendwerkhh
Das Landesjugendwerk auf Instagram: instagram.com/jugendwerkhh

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Say it loud, say it clear… #WIRSINDMEHR

Aufstehen gegen rechte Hetze!

Am Mittwoch den 5. September fand die erste Rechte Kundgebung unter dem Motto „Merkel muss weg“ nach einer „Sommerpause“ wieder statt. Als Landesjugendwerk Hamburg können und wollen wir nicht wegschauen! Denn im Gegensatz zu den wenigen rechten Demonstrant*innen stehen wir für internationale Solidarität und Menschlichkeit ein.

Gemeinsam mit dem Hamburger Bündnis gegen Rechts demonstrieren wir mit 10.000 Menschen, dass Rassismus und Menschenfeindlichkeit weder Platz auf den Straßen noch in den Köpfen haben darf.

Ausdauernd werden auch wir jeden ersten Mittwoch im Monat auf die Straße gehen und uns gegen diesen Fremdenhass stellen, denn kein Mensch flüchtet ohne Grund!

Wir erscheinen zahlreich und werden nicht zu überhören sein!

Auch wir sagen: Tschüss PEGIDA! Tschüss Menschenhass! Tschüss Rassismus und rechte Hetze!

 

Zum vollständigen Aufruf des Hamburger Bündis gegen Rechts.

Die nächsten Termine für die Gegendemonstrationen:

  • Mittwoch, 03. Oktober
  • Mittwoch, 07. November
  • Mittwoch, 05. Dezember

Die Demonstrationen starten jeweils um 17:30 Uhr am Hachmannplatz mit Zwischenkundgebungen und enden am Jungfernstieg / Ecke neuer Jungfernstieg.

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Update Kroatien-Fahrt

Nach nun fast zwei ereignisreichen Wochen Sommer, Sonne, Ferienfahrt ist das Ende leider schon wieder gaz nah: Heute Abend gegen 19 Uhr fährt die Gruppe mit dem Bus in Savudrija los in Richtung Hamburg. Die Koffer sind bereits gepackt und alle freuen sich auf Zuhause. Die letzten Tage sind erfahrungsgemäß nochmal sehr intensiv, es gibt also sicherlich viel Gesprächsstoff auf der Fahrt und natürlich auch wenn alle wieder da sind!

Die genaue Ankunftszeit in Hamburg lässt sich aufgrund der langen Fahrt noch nicht sagen. Je nach Verkehr wird die Gruppe wohl zwischen 17 und 19 Uhr an der Geschäftstelle in Wandsbek ankommen.

Weitere Updates zur Ankunft lest ihr an dieser Stelle, sobald es Neuigkeiten gibt – zumindest aber 2-3 Stunden vor Ankunft.

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Kroatien-Fahrt: Sommerhitze und selber machen

Nach einer langen Busfahrt ist am vergangenen Freitag auch die Kroatien-Ferienfahrt an ihrem Ziel angekommen und konnte ihre Zelte beziehen.

Es ist vor allem tagsüber unglaublich sonnig und warm – bestes Wetter also um sich täglich im Meer eine Abkühlung zu gönnen. Die ist aber auch dringend nötig, denn so eine Ferienfahrt lebt vom Engagement aller Teilnehmenden! Neben vielen Kooperationsspielen hatte die Gruppe die Möglichkeit den Essensplan und die Tagesstruktur anzupassen und Verantwortung für einzelne Spiele und die Abendgestaltung zu übernehmen. Denn das Thema dieser Ferienfahrt lautet Emanzipation, und wie lässt sich das besser bearbeiten als mit ganz viel Partizipation und „selber machen“?

Die Stimmung ist insgesamt super und heute Abend freuen sich alle auf den morgigen Stadtausflug nach Umag. Die ersten Tage versprechen weiterhin ganz viel Spaß und eine grandiose Ferienfahrt!

Viele Grüße aus Savudrija!

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Vielfalt feiern – #buntunddraussen

„Lass uns Vielfalt feiern – am Besten bunt und draußen: Vier Stunden lang bringt die AWO Hamburg Bands, Poeten und Chöre auf die Bühne. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für unsere weltoffene Stadt. Dabei spielt es keine Rolle, woher Du kommst oder wer du bist. Wir wollen gemeinsam Spaß haben – nur das ist, was zählt! Also komm‘ vorbei und sei #buntunddraußen mit der AWO Hamburg!“

Natürlich ist auch das Hamburger Jugendwerk mit am Start! Bei hoffentlich bestem Wetter warten auf Euch verschiedenste Aktionen u.a. könnt ihr bei uns Buttons selbst gestalten, Dosenwerfen und Teil einer spannenden Fotoaktion werden.

Kommt vorbei und stattet uns einen Besuch ab – wir freuen uns auf bekannte und unbekannte Gesichter!

Mehr Infos und das sonstige Programm findet ihr unter: www.awo-hamburg.de oder im Facebook-Event

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Hamburg zu Gast in Würzburg

Die Kooperation zwischen dem Bezirksjugendwerk Unterfranken und dem Landesjugendwerk Hamburg geht weiter! 

Im Herbst letzten Jahres besuchten uns die Unterfranken bereits in Hamburg um zum Thema ‚Alltagsrassismus‘ zu arbeiten. Nach diesem tollen Wochenende in der Hansestadt war klar ein baldiger Gegenbesuch muss her!

Am letztem Wochenende, also zwischen dem 25.5. und dem 27.5., war es nun soweit und es ging nach Würzburg. Das Seminarthema diesmal: ‚Chancen und Risiken der Digitalisierung in einer sozialen Welt‘.
Schon auf der Hinfahrt am Freitag überlegten die mitgereisten Jugendwerker*innen aus Hamburg gespannt welche Workshops es wohl geben wird, denn das Seminarthema erschien sehr umfangreich.

Gegen 23:45 erreichten Juliane, Hiwa, Pawel, Maurice, Gabby und Hannes erfolgreich das Jugendwerk in Würzburg und nach einigen kurzen Kennenlernspielen ging es dann für die Hamburger*innen in verschiedene WGs der Würzburger*innen denn der Samstag ist Seminartag.

1. Erwartungsabfrage 
Am Samstag starteten wir mit einer thematischen Erwartungsabfrage. Sophia und Victoria legten hierfür 4 Bereiche fest, zu welchen ein kurzes Brainstorming stattfand:

Selbst nach wenigen Minuten gab es zahlreiche Themen und Gedanken welche erst aufzeigten wie umfassend Digitalisierung auf uns im Alltag wirkt. Gerade im Bereich Herausforderungen/ Folgen kamen viele Gedanken zu Punkten wie Sicherheit, Transparenz und sozialen Folgen auf.

2. Algorithmen ‚wer programmiert wen?‘

Gruppe 1 überlegt sich an welchen Kriterien sie ein Urlaubsziel festlegt, Gruppe 2 sucht Kriterien für einen gemeinsames Abendlokal aus. Mit diesen subtilen Fragen startete das Thema

-> quintessenz: Wir waren gerade Algorithmus Entwickler*innen. 

Quang lieferte hierzu einen fachkundigen Einstieg und lenkte uns immer wieder zwischen passiven Input und aktiver Diskussion umher.

  • Wie objektiv können Algorithmen sein? #HinterjedemAlgorithmussitzteinProgrammierer
  • Wie funktionieren Filterblasen und wie beeinflussen diese unseren Alltag? #FreieSelbstgestaltung
  • Diskriminierung auf Grund von Häufungen anstatt dem sozialen Hintergrund? #KorrelationvsKausalität
  • Algorithmen in der Automatisierung, mehr Maschinen weniger Arbeitsplätze. #BGEalsChance

Zu diesen und auch weiteren Themen wurde fleißig diskutiert. Dank Quangs Fachwissen konnten immer wieder aufkommende Fragen und Thematiken hilfreich unterstützt werden.

Mit einem Bogen über Filterblasen auf Facebook und der Informationsgewinnung startete Benni mit dem Thema:

3. Journalismus, der Untergang der Zeitung

Mit Hilfe einer Buchvorstellung des Buches ‚Redaktionsschluss: Die Zeit nach der Zeitung‘ von Stefan Schulz (ISBN 3446250700) leitete Benni die Geschichte und Bedeutung der Zeitung früher und heute da.
So liefert der Soziologe Stefan Schulz Fragen und Antworten zu Thematiken wie:

  • Was passiert wenn kostenlose Medien im Internet den professionellen Journalismus verdrängen?
  • Wie gehen wir souverän mit neuen und immer schnelleren Informationen um?
  • Welche Nachrichten werden in Filterblasen geprägten Newsfeeds vermittelt?

Auf Grund dieser Fragen entstanden weitere Diskussionsthemen zum Journalismus.

  • Was ist die Aufgabe von Zeitungen?
  • Leben wir einen bewussten Konsum, wie können wir Journalismus aktiv unterstützen?
  • Clickbaiting vs. Glaubwürdigkeit von Zeitungen #Facebook
  • Wie können Zeitungen ihre Zielgruppe vergrößern?
  • Trennung online & print Redaktionen, auch thematische und werte bezogene Trennung?

Gerade die Rolle und Aufgabe des Qualitätsjournalismus im Bezug auf andere Herausgeber*innen welche viel Clickbaiting betreiben wurde stark diskutiert. Die Ergebnisse wurden am Sonntag in einer Abschlussrunde noch stark diskutiert. Gerade der Punkt Clickbaiting vs. Glaubwürdigkeit war hier streitbar, wie viel ‚Prominews‘ verträgt eine seriöse Zeitung? Überleben nur durch Werbung im Internet möglich?

Dann war es auch schon Zeit mittag zu essen. Nicht nur das Wetter war Italienisch, das Essen auch. Lecker!

Nach dem Essen bei bestem Wetter ging es wieder in den Seminarraum! Denn:

3. Fake News

Eine kurze, laute und sehr durchmixte Methode präsentierte Phillip uns. In 2er Gruppen wurde jeweils 2 These oder Fragen diskutiert. 2 Minuten pro These, kommen Fake News nur von Rechts? Bin ich anfällig für Fake News? Können Fake News auch Kunst sein? etc.

Nach 4 min Partner*innenwechsel, nächste Runde!

Eine sehr schöne Methode zum Brainstormen, wach werden und Gruppe kennenlernen.

 

4. Liquid Democracy

Zum Ende des Seminartages folgte nach den eng verschachtelten Themen Algorithmen, Journalismus und Fake News noch ein politisches Thema.

Liquid Democracy ist ein Mischung aus indirekter und direkter Demokratie und wurde bei der Piratenpartei angewandt. (https://wiki.piratenpartei.de/Liquid_Democracy)

Leonie und Björn haben uns, die Teilnehmenden, erstmal wählen lassen. Zur Wahl standen Quang, Sophia und Victoria. Alle 3 haben zu 5 Fragen Ja, Nein oder keine Position angegeben.

  • Soll sich Deutschland um die Olympiaaustragung bewerben?
  • Gehört Butter unter die Nutella?
  • Soll das Geschlecht im Reisepass angegeben sein?
  • Soll Gülle zu Energie verbrannt werden oder stattdessen Felder durch Überdüngung gefährden?
  • Sollen die Hamburger den Würzburgern heute Abend ein Getränk ausgeben?

Wir wählten also den*die Politiker*in welche*r am meisten unserer Meinung entsprach. Eine Abfrage zeigte das knapp 40 Prozent mit dem gewählten Politiker zufrieden sind.

Anschließend wurde nach dem Prinzip der Liquid Democracy gewählt, es wurden Stimmen zu den einzelnen Fragen abgegeben oder an andere delegiert. Eine Abfrage zeigte das nun 70% mit der Entscheidung übereinstimmen. Bei einer Gruppe mit grundlegenden gleichen Interessen funktioniert dieses Prinzip schon mal.

Anschließend gab es zahlreiche Diskussionspunkte, einige Ausgewählte waren folgenden:

  • Sicherheit bei Wahl im Internet
  • Handlungsfähigkeit
  • Wer wird mobilisiert
  • Direkte Wahl vs. Einbringen in existierende Parteien
  • Politiker*innen oder jede*r Bürger*in dürfen Anträge stellen
  • Wer entscheidet über Themen/ Fragestellungen
  • Mehr Transparenz?
  • Wird Populismus dadurch noch leichter?
  • Ist Liquid Democracy auch für Gruppen mit sehr gegensätzlichen Meinung eine Lösung
  • Können Ja/Nein Wahlen Kompromisse ergeben oder findet Politik so ohne Kompromisse statt?

Dieses Thema hatte im Abendprogramm noch sehr viel Präsenz.

Anschließend wurde noch gegrillt und der thematisch anstrengende Tag ausklingen gelassen.

Am Sonntag trafen wir uns zu einem gemeinsamen Brunch um dann noch eine offene Abschlussrunde mit offenen Fragen und Feedback zu genießen.

Und dann war das Wochenende auch schon rum, wir verabschiedeten uns gegen 14 Uhr und landeten um 21 Uhr wieder in Hamburg.

Ein dickes Dankeschön an das Bezirksjugendwerk Unterfranken! Das war grandios!

 

Spaß!

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Laut, weil es nötig ist! Seit 40 Jahren nicht zu überhören.

Jubiläum und Bundeskonferenz des Bundesjugendwerks der AWO in Bremen

Hamburger Delegation und Gäste auf der MS Oceana

Zu Wasser und zu Land feierte das Bundesjugendwerk der AWO unter dem Motto „Laut, weil es nötig ist! Seit 40 Jahren nicht zu überhören“ seinen runden Geburtstag in Bremen. Über 250 Gäste – unter ihnen viele ehemalige Aktive, dabei auch einige Gründungsmitglieder von 1978 – schwelgten auf der MS Oceana in Erinnerungen, diskutierten über das politische Profil und die Zukunft ihres Jugendverbandes, genossen den Blick über die Weser und ließen es sich miteinander gut gehen. Die Hamburger Fraktion war mit vier Delegierten und 10+ Gästen nicht nur zahlenmäßig stark vertreten!

Ein gelungener Auftakt für das gemeinsame Himmelfahrtswochenende: Direkt im Anschluss kamen die Delegierten des Jugendwerks zur Bundeskonferenz zusammen, um die Weichen für die kommenden zwei Jahre zu stellen. Der Bürgermeister und Präsident des Senats, Carsten Sieling, hieß das Jugendwerk der AWO persönlich in Bremen Willkommen und betonte die herausragende Funktion der Jugendverbände im Engagement gegen Rassismus und Ausgrenzung.

Christoph Götz aus Brandenburg wurde von der Konferenz als Vorsitzender des Bundesjugendwerks bestätigt, Roxana Pilz aus dem Bezirk Westliches-Westfalen wurde zur Vorsitzenden in die Doppelspitze gewählt. Roxana freut sich auf ihre neue Aufgabe und ist überzeugt: “Ein Verband wie das Jugendwerk der AWO mit seinen großartigen Menschen, Ideen und Konzepten muss noch mehr ins Zentrum der Öffentlichkeit rücken. Wir müssen uns für unsere Werte stark machen, unsere große Reichweite nutzen und weiter ausbauen!“ Sieben stellvertretende Vorsitzende unterstützen Roxana und Christoph künftig in der Vorstandsarbeit.

Die beschlossenen Anträge zeigen, welche Themen dem Verband aktuell besonders am Herzen liegen: Menschenfeind*innen entschieden entgegen treten, Kinderarmut beenden, Jugendarbeit stärken, Digitalisierung mitgestalten, Qualität der verbandlichen Ferienfahrten sichern, Verbandswerte leben.

Am Samstagabend wurde außerdem, wie schon 2016, die Rote Socke für herausragende Leistungen im Jugendwerk in verschiedenen Kategorien verliehen. Das Landesjugendwerk Hamburg hat dabei richtig abgesahnt: Neben den Preisen in den Kategorien „Theoretiker*in“ (für unsere stetige inhaltliche Arbeit auf Bundesebene) und „Ferienfreizeit“ (für unsere partizipatorische Ferienfahrt 2017) hat Jessica Dubielzig eine Rote Socke für ihr Engagement im Bundesjugendwerk und vorallem im Landesjugendwerk Hamburg in der Kategorie „Unterstützer*in“ bekommen. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an dich Jessy!

Großartige Unterstützung bekam das Bundesjugendwerk von der Arbeiterwohlfahrt und den Jugendwerken in Bremen und Bremerhaven, die uns diese ganz besondere Jubiläumsfeier in maritimem Rahmen ermöglicht haben und mit vielen Helfer*innen für einen reibungslosen Ablauf des gesamten Wochenendes sorgten. Herzlichen Dank dafür!

Der neue Vorstand des Bundesjugendwerks: Nathalie Holzhaus, Nils Peter, Senihad Sator, Jan Gutmann (untere Reihe v.l.n.r.), Oliver von Ganski, Christoph Götz, Roxana Pilz, Luisa Kantelberg, Tobias Stehle (obere Reihe v.l.n.r.). Foto: Gregor Schwind